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Los 2169Westenrieder, Lorenz von
Leben des guten Jünglings Engelhof
Auktion 127
Schätzung
250€ (US$ 284)
(Westenrieder, Lorenz von). Leben des guten Jünglings Engelhof. 2 Bände. 3 Bl., 423 S., 2 Bl; 1 Bl., 376 S. Mit 2 gestochenen Frontispices und 2 gestochenen Titelvignetten. 17,5 x 10,5 cm. Marmoriertes Leder d. Z. (etwas berieben, Deckel gering beschabt und kleinen Wurmspuren) mit reicher RVergoldung und je 2 farbigen goldgeprägten RSchildern. München, Johann Baptist Strobl, 1781-1782.
Goed. IV/1, 610, 86. – Erste Buchausgabe, der Erstdruck erschien in Westenrieders Bairischen Beyträgen zur schönen und nützlichen Literatur (1779-81). Über den bedeutendsten bayerischen Roman der Aufklärung schreibt Sigrid von Moisy in dem Münchner Ausstellunghskatalog "Von der Aufklärung zur Romantik" (1984) unter Nr. 39: "In buntem Wechsel von fiktiven Dokumenten, Briefen, Tagebuchblättern und direkter Erzählform entwickelt Westenrieder die Schicksale eines unbemittelten und edelmütigen jungen Juristen auf dem Lande. Mit der Erziehung zweier Grafenkinder betraut, sucht Engelhof gleichzeitig reformierend in Justiz, Armenpflege und Volkserziehung zu wirken. In seiner Aufrichtigkeit und mangelnden Anpassungsfähigkeit an die etablierten Mächte wird er schließlich ein Opfer von Intrigen und Verleumdungen und stirbt jung. Beeinflußt von Rousseau, Goethes Werther`und Richardsons moralischen Romanen, versteht es Westenrieder, hier abseits der traditionellen Typen und Formen des Prüfungsromans oder des empfindsamen Romans einen Roman`zu schreiben, der Empfindsamkeit, Aufklärung und Christentum in sich vereinigt". – Etwas stockfleckig. Beide Titel und Frontispices sowie die ersten Lagen von Band II etwas feuchtrandig.
Westenrieder, Lorenz von, bayerischer Historiker, verfaßte zahlreiche historische und statistische Werke zur Geschichte Bayerns (1748-1829). Eigh. Brief m. U. "Westenrieder". 2/3 S. 4to. München 23.III. o. J.
An einen Buch- und Kunsthändler, den er mit "hochedler, hochzuehrender Herr" anredet. "... Hiemit sende ich Ihnen N 119, weil es mit Nro 116 Eines Inhalts ist, wieder zurück ... Wenn Sie mir baier. Handzeichnungen, Kupferstiche, Holzschnitte p. schicken wollen: so thun Sie mir einen Gefallen; aber schreiben Sie ia gleich den Preis dazu, und numeriren Sie die Stücke mit Ziffer und Handzeichen, damit keine Irrung entstehe ...". - Auf S. 3 und 4 des Doppelblattes mit Bleistift der Entwurf einer ausführlichen Antwort des Empfängers, aus dem hervorgeht, was er zuück erhielt und was er neu anbietet.
[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.
* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.“
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