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Los 461Reichardt, Johann Friedrich
Musikalischer Almanach
Auktion 127
Schätzung
250€ (US$ 284)
Reichardt, Johann Friedrich (Hrsg.). Musikalischer Almanach. 89 Bl. Mit 12 gestochenen Notentafeln. 11 x 8,5 cm. Pappband d. Z. (Rücken restauriert) mit dreiseitigem Goldschnitt. Berlin, Johann Friedrich Unger, 1796.
Köhring 15. Lanckoronska-Rümann 189 (ausführlich). Eitner VIII, 164 (irrtümlich mit 101 Blatt). Sammlung Kippenberg 745. Wolffheim I, 100. – Einziger Jahrgang. "Selten. Außer den in Musik gesetzten Gedichten enthält dieser Almanach ausschließlich Daten und kleinere und größere Aufsätze über Musiker und Musikgeschichte, ein alphabetisches Verzeichnis (nur bis zum Buchstaben E geführt) der merkwürdigsten Komponisten, Virtuosen, musikalischer Dichter, Schriftsteller und Instrumentenmacher" (Wolffheim). Unter den Musikbeilagen die Vertonung von Goethes Diese Federn weiß und schwarze für März, für April aus Herders Terpsichore An die Nachtigall, für November Schillers An die Freude etc. – Titel leicht feuchtrandig, papierbedingt leicht gebräunt und leicht braunfleckig sonst gutes Exemplar.
Reichardt, Johann Friedrich (Hrsg.). Musikalischer Almanach. 89 Bl. Mit 12 gestochenen Notentafeln. 11 x 8,5 cm. Pappband d. Z. (stärker berieben, ohne Rückenbezug). Berlin, Johann Friedrich Unger, 1796.
Köhring 15. Lanckoronska-Rümann 189 (ausführlich). Eitner VIII, 164 (irrtümlich mit 101 Blatt). Sammlung Kippenberg 745. Wolffheim I, 100. – Einziger Jahrgang. "Selten. Außer den in Musik gesetzten Gedichten enthält dieser Almanach ausschließlich Daten und kleinere und größere Aufsätze über Musiker und Musikgeschichte, ein alphabetisches Verzeichnis (nur bis zum Buchstaben E geführt) der merkwürdigsten Komponisten, Virtuosen, musikalischer Dichter, Schriftsteller und Instrumentenmacher" (Wolffheim). Unter den Musikbeilagen die Vertonung von Goethes Diese Federn weiß und schwarze für März, für April aus Herders Terpsichore An die Nachtigall, für November Schillers An die Freude etc. – Die Notentafeln teils etwas ausgebunden oder lose, Titel und Innenspiegel mit alten Tinteneinträgen, Innengelenke stellenweise mit Japan verstärkt.
Los 134Reichardt, Johann Friedrich
Vertraute Briefe aus Paris
Auktion 120
Zuschlag
180€ (US$ 205)
Reichardt, Johann Friedrich. Vertraute Briefe aus Paris geschrieben in den Jahren 1802 und 1803. 3 Bände. 19 x 12 cm. Moderne Halblederbände mit RVergoldung und goldgeprägtem RSchild. Hamburg, B. G. Hoffmann, 1804.
Hayn-Gotendorf VI, 98. – Erste Ausgabe der Beschreibung des gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Lebens in Paris wähend der Revolutionszeit. Johann Friedrich Reichardt (1752-1814) unternahm eine erste Reise nach Paris im Jahr 1777. Wegen Sympathien für die Französische Revolution verlor er seine Stelle als preußischer Hofkapellmeister. Er übersiedelte nach Giebichenstein bei Halle, legte dort einen Landschaftsgarten an und wurde 1796 zum Salinendirektor ernannt. "Eine Reise nach Paris 1802 dämpfte Reichardts frankophile Begeisterung; nach der Verwüstung seines Gutshofs durch französische Truppen 1806 und erzwungener Flucht nach Ostpreußen wurde er endgültig zum Gegner Napoleons" (NDB XXI, 295). – Behutsam gewaschenes, etwas stockfleckiges Exemplar im modernen Einband.
Los 369Reichardt, Johann Friedrich
Neue Lieder geselliger Freude
Auktion 117
Zuschlag
1.400€ (US$ 1,591)
Reichardt, Johann Friedrich. Neue Lieder geselliger Freude. Hefte I-II (alles Erschienene) in 1 Band. 1 Bl., II, 76 S.; 1 Bl., II, 60 S. Mit 2 gestochen Frontispizen in Punktiermanier nach Schnorr v. Carolsfeldt und 50 teilweise gestochenen und überwiegend gefalteten Musikbeilagen. 19 x 12 cm. Rotes Chagrinleder (Rücken leicht verblasst, kleine Kratzspur auf dem Vorderdeckel; Remboîtage) mit goldgeprägtem RSchild und RVergoldung, goldgeprägter Eichenlaubbordüre auf den Deckeln und Stechkantenvergoldung (OBroschuren eingebunden; diese leicht verblasst, im Rand leicht gewellt). Leipzig, G. Fleischer, 1799-1804.
Eitner VIII, 168. Wolffheim II, 2376. MGG XI, 155. Kippenberg I, 718. Riemann II, 480. – Erste Ausgabe der Fortsetzung des schönsten Liederbuchs der deutschen Klassik und Romantik. Enthält Gedichte von Goethe, Herder, Schiller, Schlegel, Voss u. a., meist in Reichardts eigener Vertonung, die teilweise wohl die Früchte und die Stimmung der geselligen Zusammenkünfte in dessen Landsitz in Giebichenstein (nahe Halle) spiegeln (vgl. Riemann). Die meisten Lieder komponierte Reichardt, drei stammen von Mozart, weitere von Zelter, Hummel, Gabler und Rust. Der Herausgeber war nicht nur Komponist, sondern auch Musikschriftsteller und -kritiker. 1794 wurde er aufgrund seiner revolutionären Gesinnung als Hofkapellmeister Friedrichs des Großen entlassen und arbeitete später am Kasseler Hof Jérôme Napoleons. – Titel des ersten Heftes leicht braunfleckig, sonst nur selten. Teils auf blauem Schreibpapier gedruckt.
Los 3340Reichardt, Johann Friedrich
Vertraute Briefe geschrieben auf einer Reise nach Wien
Auktion 106
Zuschlag
300€ (US$ 341)
Reichardt, Johann Friedrich. Vertraute Briefe geschrieben auf einer Reise nach Wien und den Österreichischen Staaten zu Ende des Jahres 1808 und zu Anfang 1809. Eingeleitet und erläutert von Gustav Gugitz.- 2 Bände. XXVII, 357 pp, 33 Tafeln; 324 pp, 29 Tafeln 22 x 14 cm. OHalbpergamentbände mit Kopfgoldschnitt. München, Georg Müller, 1915.
Eines von 150 numer. Exemplaren der Vorzugsausgabe. Entgegen der Angabe im Druckvermerk nicht in Ganzleder sondern in Halbpergament gebunden.
Los 2906 [*]Reichardt, Johann Friedrich
Brief an J. H. Campe
Auktion 104
Zuschlag
700€ (US$ 795)
Reichardt, Johann Friedrich, Komponist, preußischer Hofkapellmeister (1752-1814). Eigh. Brief mit U. "Reichard". 1 S. 4to. Halle ("H."), "1ten d. M." 1785.
An den Schriftsteller und Verleger Joachim Heinrich Campe (1746-1818) in Halle ("In der Obergesellschaft"), Verfasser des höchst erfolgreichen Erziehungsbuches "Robinson der Jüngere" (1779-80): "Gestern Abend fiel mirs mit einmahl schwer aufs Herz dass ich Ihnen noch Exemplare Ihres Robinson u. d. gl. von lange her zu berechnen hätte. Können Sie mir darüber jezt wohl nähere Nachricht geben, daß ich mich der Schuld entledige? Bis 12 Uhr bleibe ich noch hier. Haben Sie etwas nach London zu bestellen? ...". - In diesem Jahr unternahm Reichardt seine erste London-Reise. Er hat u. a. Campes Kinderlied "Schlaf, Kindlein, schlaf" vertont (Lieder für Kinder aus Campes Kinderbibliothek mit Melodieen, bey dem Klavier zu singen, von Johann Friedrich Reichardt, Königlich preußischer Capellmeister. Hamburg: Heroldsche Buchhandlung 1781). - Reichardt, der "Meister der deutschen Liedes und Singspiels" (MGG XI, 153), gilt als "einer der umfassendst gebildeten und belesensten Komponisten"; mit Fichte, Schlegel und Kant sollte ihn eine jahrelange Freundschaft verbinden. Nachdem er sich mit Friedrich dem Großen überworfen hatte, zog er 1794 nach Giebichenstein, wo er sein Gut mit seinem vielbewunderten Garten zur "Herberge der Romantik" entwickelte. - Adreßblatt mit Klebespur und Siegelrest.
[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.
* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.“
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