Artist Index: Guevara, Albertinus de


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Los 410Guevara, Albertinus de
Erster (Ander - Dritter schönster und letzter) Theil der guldenen Sendtschreiben

Auktion 127

Schätzung
500€ (US$ 568)

Details Los merken

Guevara, Antonio de. Erster [und] Ander [sowie] Dritter schönster und letzter Theil der guldenen Sendtschreiben. Durch A. Albertinum auß der Hispanischen in die Teutsche Sprach auffs fleissigst verwendt. 3 Teile in 1 Band. 4 nn., 216 num., 4; 2 nn., 246 num., 4; 2 nn., 198 num., 4 nn. Bl. Mit 3 ganzseitigen Holzschnitt-Druckermarken, Titel in Schwarz und Rot. 21 x 16,5 cm. Blindgeprägtes Schweinsleder d. Z. (2 obere Kapitaleinrisse, fleckig, stärker berieben, Gelenke brüchig bzw. minimal eingerissen) über abgefasten Holzdeckeln und 3 Bünden mit 2 hs. RSchildern, 2 intakten (davon eine mit Einriss) ziselierten Messingschließen. München, Adam Berg, 1607.
Dünnhaupt, 198, 3.4 (unter Albertinus). Goedeke II, 580. Gemert 298. Nickisch 54-56. – Vierte Auflage. Bei dem hier übersetzten Werk handelt es sich um die "Epistolas familiares" von Antonio de Guevara (1480-1545), eines bekannten spanischen Schriftstellers und Historikers, 1539 erstmals pupliziert. Diese Übersetzung von Aegidus Albertinus (1560-1620) erschien erstmals 1600 und wurde mehrfach veröffentlicht.

Die einzelnen Teile bestehen aus kürzeren Kommentaren, Abhandlungen, Anmerkungen und Überlegungen zu einer Vielzahl erbaulicher, historischer, philosophischer, sozialer und rechtlicher Themen. Das Kapitel "Frauen" wird recht ausführlich behandelt (I, S. 109 ff.), mit nicht ganz zeitgemäßen Bemerkungen und Anweisungen zum Verhalten von Frauen, wie "Das ein Weib nicht züchtig und nicht geschwetzig sein soll" oder "Das ein Weib eingezogen und behuetsamb gehen sol", andererseits ermahnt er den Mann "... gegen ihren Weibern nicht gar streng zu sein".
Doch auch ungewöhnliche Themen werden behandelt, so etwa über die "Erfindung der Galeeren" oder über die Seefahrt (II, S. 232 ff.). Heutzutage vielleicht am interessantesten die Kommentare zum Tanz (II, S. 68 ff.). – I. Titel mit hs. Bestitzvermerken, II. und III. Titel mit kleiner Hinterlegung (ohne Textverlust), leicht gebräunt und fleckig, gutes Exemplar.

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Los 323Guevara, Albertinus de
Erster (Ander - Dritter schönster und letzter) Theil der guldenen Sendtschreiben

Auktion 121

Zuschlag
280€ (US$ 318)

Details

KULTUR- UND SITTENGESCHICHTE, GASTROSOPHIE, STUDENTICA
Guevara, Antonio de. Erster [und] Ander [sowie] Dritter schönster und letzter Theil der guldenen Sendtschreiben. Durch A. Albertinum auß der Hispanischen in die Teutsche Sprach auffs fleissigst verwendt. 3 Teile in 1 Band. 4 nn., 216 num., 4; 2 nn., 246 num., 4; 2 nn., 198 num., 4 nn. Bl. Mit 3 ganzseitigen Holzschnitt-Druckermarken, Titel in Schwarz und Rot. 21 x 16,5 cm. Blindgeprägtes Schweinsleder d. Z. (2 obere Kapitaleinrisse, fleckig, stärker berieben, Gelenke brüchig bzw. minimal eingerissen) über abgefasten Holzdeckeln und 3 Bünden mit 2 hs. RSchildern, 2 intakten (davon eine mit Einriss) ziselierten Messingschließen. München, Adam Berg, 1607.
Dünnhaupt, 198, 3.4 (unter Albertinus). Goedeke II, 580. Gemert 298. Nickisch 54-56. – Vierte Auflage. Bei dem hier übersetzten Werk handelt es sich um die "Epistolas familiares" von Antonio de Guevara (1480-1545), eines bekannten spanischen Schriftstellers und Historikers, 1539 erstmals pupliziert. Diese Übersetzung von Aegidus Albertinus (1560-1620) erschien erstmals 1600 und wurde mehrfach veröffentlicht.

Die einzelnen Teile bestehen aus kürzeren Kommentaren, Abhandlungen, Anmerkungen und Überlegungen zu einer Vielzahl erbaulicher, historischer, philosophischer, sozialer und rechtlicher Themen. Das Kapitel "Frauen" wird recht ausführlich behandelt (I, S. 109 ff.), mit nicht ganz zeitgemäßen Bemerkungen und Anweisungen zum Verhalten von Frauen, wie "Das ein Weib nicht züchtig und nicht geschwetzig sein soll" oder "Das ein Weib eingezogen und behuetsamb gehen sol", andererseits ermahnt er den Mann "... gegen ihren Weibern nicht gar streng zu sein".
Doch auch ungewöhnliche Themen werden behandelt, so etwa über die "Erfindung der Galeeren" oder über die Seefahrt (II, S. 232 ff.). Heutzutage vielleicht am interessantesten die Kommentare zum Tanz (II, S. 68 ff.). – I. Titel mit hs. Bestitzvermerken, II. und III. Titel mit kleiner Hinterlegung (ohne Textverlust), leicht gebräunt und fleckig, gutes Exemplar.

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